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19.5.2020

Maske statt Mensa – mainzgefühl für Studierende in Zeiten von Covid-19

Mainz ist mit seinen knapp 41.000 Studierenden auf Platz 10 der größten  Hochschulstandorte in Deutschland. Durch die Corona-Pandemie stehen auch die Mainzer Studierenden vor großen Herausforderungen, um das eigene Studium und den Lebensunterhalt zu bestreiten. Auch an den Hochschulen und im Studentenalltag ändert sich einiges: Das Sommersemester 2020 wurde schlichtweg digitalisiert, viele Studierende können ihrem gewohnten Nebenjob nicht mehr nachgehen. Es stellt sich also die Frage: Was tun in Zeiten von Corona, wenn das Geld knapp wird, der Hörsaal in die eigenen vier Wände verlegt werden muss und die Mensa zu hat? Anbei gibt es ein paar Tipps, wie das Sommersemester bestenfalls möglichst gelingen kann.

Homeoffice statt Hörsaal

Der Hörsaal wird aufgrund der Corona-Pandemie größtenteils gegen die eigenen vier Wände ausgetauscht. Das stellt einige Studierende vor eine große Herausforderung, bietet aber auch neue Chancen! Diese Tipps können im Studentenalltag als kleine Orientierung helfen:

·        Routine:

Feste Abläufe steigern die Produktivität! Richte dir feste Zeiten ein, plane deinen Tag durch und stecke dir Tagesziele. Du wirst sehen: So kommt auch in den eigenen vier Wänden eine gewisse (und sinnvolle) Regelmäßigkeit auf.

·        Dresscode:

Auch wenn es auf den ersten Blick keinen Unterschied macht und normalerweise zu den eigenen vier Wänden gehört: Raus aus dem Schlafanzug, rein in die Klamotte! Versuche, dich entsprechend zu kleiden – als ob du zur Hochschule gehen würdest. Fühle dich wohl und lasse dich selbst spüren, dass du heute etwa serreichen willst.

·        Ernährung:

Nur Kaffee und Fast Food fördern sicherlich nicht die Konzentration. Nutze die Zeit zuhause und achte auf eine ausgewogene Ernährung. Probiere dich dabei selbst aus und werde zum Hobbykoch – somit machst du deine Wohnung zur Mensa!

·        Freizeit:

Trotz – oder gerade wegen – der Corona-Pandemie ist es wichtig, genügend Abwechslung in deinen Alltag zu bringen. Nach getaner Arbeit und Lernaufwandsollst du auch einen entsprechenden Ausgleich haben. Aber immer daran denken, wenn du dich mit Freunden und Gleichgesinnten triffst: „Seid gesellig – abersicher".

Nutze deine vorlesungsfreie Zeit

In der Corona-Krise ist das Miteinander und die gegenseitige Rücksichtnahme wichtiger denn je. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich zu engagieren, umanderen zu helfen, denen die Corona-Krise (noch) mehr zu schaffen macht.

Betätige dich u.a. als ehrenamtliche Einkaufshilfe, Mithilfe bei der Tafel, als Medizinstudent im Einsatz oder als Teil vieler weitere rInitiativen. Eine kleine Auswahl findest du auf dieser Seite unter www.mainzgefühl.de/zusammen

Auf landwirtschaftlichen Höfen in der Region werden aktuellviele Erntehelfer gesucht, z.B. unter
www.land-arbeit.com, www.daslandhilft.de und www.bauersuchthilfe.de.

Und in einigen Bereichen kannst du sogar zum „Helden“ werden: www.goodjobs.eu/de/HeldInnengesucht

Ihr seid nicht allein

Die Herausforderungen in Zeiten von Covid-19 steigen. Besonders schwierig ist es für Studierende, denen kein BaföG oder Stipendium zusteht und die Ausübung eines Nebenjobs derzeit nicht möglich ist. Um die Krise zu bewältigen, gibt es verschiedene Programme und Unterstützungsleistungen speziell für Studierende: So möchte das Bundesbildungsministerium mit zinslosen KfW-Krediten und einem Nothilfefonds Abhilfe für Studierende schaffen, die sich aufgrund der Corona-Pandemie in finanzieller Not befinden. Um zu verhindern, dass Studierende ihr Studium wegen einer finanziellen Notlage abbrechen müssen, sollen nun zinslose Kredite aushelfen. Schaut doch mal rein, ob das etwas für euch ist – weitere Infos gibt es hier.